Nach 35 Jahren an der Spitze des TuS Wermelskirchen hat Norbert Galonska (76) bei der diesjährigen Hauptversammlung nicht erneut für den Vorsitz kandidiert. „Wenn bei meinem Alter die Acht deutlich größer wird als die Sieben, ist es Zeit, sich zurückzuziehen“, erklärte er den Mitgliedern.
Galonska übernahm den Verein 1991, als der TuS knapp 60 Sportler zählte und über eine Auflösung nachgedacht wurde. Heute zählt der Breitensportverein über 600 Mitglieder und steht auf einer gesunden, finanziellen Basis.
Henning Faber wird neuer Vorsitzender
Zum Nachfolger wurde der bisherige Geschäftsführer Henning Faber (64) ohne Gegenstimme gewählt. Faber ist seit 27 Jahren in der Vorstandsarbeit aktiv. „Mir geht es allein darum, die gute Arbeit von Norbert fortzuführen“, sagte er nach der Wahl.
Der weitere Vorstand:
- Stellvertreter: Andreas Heck (45)
- Geschäftsführer: Martin Scholz (37)
- Schriftführerin: Nele Heihaus (29, wiedergewählt)
- Beisitzer: Andy Wilke (43, neu)
Erster Ehrenvorsitzender der Vereinsgeschichte
Auf Vorschlag von Henning Faber ernannten die Mitglieder Norbert Galonska einstimmig zum Ehrenmitglied und zum allerersten Ehrenvorsitzenden in der Geschichte des TuS Wermelskirchen. Sichtlich gerührt nahm Galonska die Ehrentitel an.
Seine erste Amtshandlung als Ehrenvorsitzender: Er überreichte den Jubilaren für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft Blumen und Präsente.
Themen der Versammlung
Vor den Wahlen hatte Galonska auf das größte Problem des Vereins hingewiesen: fehlende Hallenzeiten und Übungsleiter, besonders in der stark nachgefragten Kampfsportabteilung. Auch der neue Vorsitzende Faber kündigte an, hier einen Schwerpunkt zu setzen: „Wir brauchen dringend neue Übungsleiter, ansonsten wollen wir die erfolgreiche Arbeit von Norbert Galonska fortsetzen.“
Aus den Abteilungen:
- Handball: Ab der neuen Saison spielen auch die Kinder von den Bambini bis zur D-Jugend wieder eigenständig für den TuS. In der C- bis A-Jugend bleibt die Kooperation mit der HG Remscheid bestehen.
- Volleyball: Bei den Erwachsenen wächst der Zulauf, das neue Jugendteam läuft hingegen noch verhalten an.
Galonska selbst will dem Verein erhalten bleiben: „Förderprogramme für Sportvereine zu suchen, wird mein neues Hobby werden.“
Bild: rp-online.de
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